Mathekönig

 

 

Der Mathekönig kommt bald wieder.  

 

 

Im Rahmen meiner Referendariatsausbildung an der August-Gräser-Schule in den Jahren 2004 bis 2006 habe ich die Aufgabe des Monats entwickelt. Da ich selbst viel Spaß an der Mathematik habe, war mein Ziel, auch meinen Schülern Freude an der Mathematik zu vermitteln. Mathematik besteht nicht nur aus Addition (+), Subtraktion (-), Multiplikation (•) und Division (:). Man muss nicht immer nur stundenlang irgendwelche Aufgaben rechnen. Mathematik sollte vor allem zum Logischen Denken anregen, genauso wie meine Knobelaufgaben. Die Knobelaufgaben dürfen von Schülern der zweiten bis vierten Klassen im Offenen Anfang, in Freiarbeitsphasen und im Unterricht gelöst werden. Die Abgabe ist freiwillig. Die Aufgaben sind mit Absicht so gewählt, dass keine Jahrgangsstufe Vorteile hat, weil bei dieser der Stoff im regulären Unterricht bearbeitet wurde. Weiterhin soll man die Aufgaben nicht „auf den ersten Blick“ lösen können, sondern sich in sie hineinversetzen, ausprobieren, knobeln und manchmal im erfolgreichen Lösen enden.

 

 

 

Der Ablauf:

Jeden Monat gibt es eine neue Knobelaufgabe.

Wenn ein Schüler die Aufgabe gelöst hat, wirft er sie in den Mathekönog-Briefkasten ein (Bild siehe oben).

 

Am Ende des Monats leere ich diesen Briefkasten aus und fotografiere die Mathekönige. Die aktuellen Mathekönige kann man direkt neben dem Briefkasten bewundern.

So kommt es regelmäßig vor, dass sich zu Beginn eines neuen Monats Schülertrauben vor dem Mathekönigplakat tummeln und schauen, welche Schüler die Aufgabe richtig gelöst haben und wie die genaue Lösung aussieht.

Häufig werde ich gefragt, wann denn ENDLICH die Lösung aushängt und wann die neue Aufgabe verteilt würde.

Das Interesse ist groß, OBWOHL es Mathe ist.

Zwar mögen nicht alle Schüler Mathematik, aber dennoch haben viele von denen, die Mathematik nicht mögen, auch bei der Aufgabe des Monats mitgemacht. Es zeigt also, Mathematik kann doch Interesse wecken.

 

Viel Spaß beim Knobeln!

Claudine Wortmann